



LÜKER MIEZ MOUSKOURI
Nana Mouskouri ist mit 250 Millionen verkauften Tonträgern nach Madonna die Nr.2 in der Welt. Sie singt Schlager, Jazz und Folklore und das alles in über zehn Sprachen. Allein das wäre schon ein Grund, sich mit ihr zu beschäftigen. Doch den bekannten Kasseler Musik-Humoristen Martin Lüker bewegte ein ganz persönliches Motiv, die griechische Akropolis-Chanteuse mit einer kabarettistischen Hommage der besonderen Art zu würdigen.
„Ich habe Nana Mouskouri 1984 auf einer Klassenfahrt nach Athen kennen gelernt. Wir diskutierten die Form unserer Brillengestelle und sie schenkte mir eine alte Münze aus Piräus. Von da an war ich hoffnungslos in sie verknallt.“ Klingt plausibel. Schade, dass es nicht stimmt. Doch Lüker glaubt so sehr daran, dass sie zu einem Teil seiner Persönlichkeit wurde. Und er möchte, dass alle Welt erfährt wie Nana Deutsch lernte, sie ihn auf dem elterlichen Bauernhof besuchte und bei Bohlen in der Castingshow abfeierte.
Natürlich spricht er über die kompositorischen Hintergründe von den „Weißen Rosen aus Athen“, präsentiert die Mouskouri – Songantike am Klavier und singt dabei mit inbrünstiger Hingabe von Liebe, Lust und Leidenschaft. Natürlich mit skurrilen Untertönen und grotesken Wendungen, die er nutzt, um die Grenzen des Absurden sprachgewaltig zu überrennen.
Lüker miez Mouskouri - ein Abend für Genießer des schwungvollen Entertainments, denen die Kombination aus Musik und Komik viel Freude bereitet.
Fotos: Detlef Güthenke (1 & 2), Thomas Huther (3). Abdruck honorarfrei bei Namensnennung.

DANKE HEINZ!
Martin Lüker spricht, liest und singt Heinz Erhardt am Klafünf!
(buchbar von Januar bis Mitte November)
Nicht alle Kabarettisten schreiben Geschichte. Nur wenigen Verstorbenen wird die Ehre zuteil, nachgespielt zu werden. Sie verkörpern Typen und hinterlassen gescheite Texte. Heinz Erhardt, der 1909 in Riga geborene und 1979 in Hamburg verstorbene Kabarettist, umschrieb und umspielte in den 50er Jahren den kleinen Mann, den Bonsai-Don-Quichote im Kampf mit den Windmühlen des Alltags. Erhardt bleibt unvergesslich. Und noch immer ist er laut einer Umfrage des Magazins "Focus" der Komödiant, der die Deutschen am meisten zum Lachen bringt. In tiefer Verehrung präsentiert Martin Lüker virtuos "heinzigartige" Texte, die besten Gedichte und Sketche, die verrücktesten Pointen und Gags.
Fotos: Thomas Huther . Abdruck honorarfrei bei Namensnennung.

VON INNEN SCHÖN
Ein kabarettistischer Tastenanschlag
(buchbar von Januar bis Mitte November)
In Passform mit dem Instrument, leicht gekrümmt die Haltung - so sitzt Martin Lüker in seinem Anzug am Klavier. Gerade so, als müsste er sich vor der Strafe einer höheren Instanz drücken, ob seines frechen Mundwerkes. Schaut er ins Publikum, blitzt der Schalk aus seinen Augen, nein, er hat sich in das ganze Gesicht des Mittdreißiger eingegraben. "Böses und Bissiges, gerüttelt und gerührt" möchte der sympathische Ostwestfale Martin Lüker präsentieren und dringt infolge, sich selbst mit exzellentem Klavierspiel begleitend, mit viel Dynamik durch ein Labyrinth der Absurditäten und Albernheiten.
Von innen schön heißt sein Programm - wer es hört und sieht möchte es glauben. Punkt eins ist natürlich man selbst. "Ich bin ein ganz Spezieller, allein mein Geist strahlt irgendwie heller", hochnäselt Lükers Tenor bravourös, positioniert ihn als unendlich anziehend in der ansonsten ja so öden Herrenwelt. Jovial kann er werden, der Martin, "My name is Lüker, ich singe lauter dummes Zeug", ahmt er dann den Hit von Susannne Vega nach, hält aber auch einmal inne, fällt überraschend aus der gerade gespielten Rolle. "Man kann nicht immer komisch sein, Komik kommt von innen", sinniert der verkannte Philosoph laut und mit leichtem Pathos, scheinbar ungerührt vom Kichern in den Reihen.
Fotos: Thomas Huther . Abdruck honorarfrei bei Namensnennung.
ENDLICH WEIHNACHTEN!
Ein kabarettistischer Weihnachtscocktail
(buchbar von Mitte November bis Weihnachten)
Das Fest der Liebe, das Fest der Familie und ein Fest für Kabarettisten. Endlich kann sich Martin Lüker in charmant karikierender Weise dem Weihnachtsfest annehmen - diesem Fest des Lametta, des verbrannten Weihnachtsbraten und der entbrannten Nerven vieler Hausfrauen. Alles was wir lieben: unangemeldeter Besuch am Heiligabend, die 57 Krawatte, der nadelnde Tannenbaum - diese Glückseligkeiten werden mit einem lachendem Augenzwinkern betrachtet und dem amüsiertem Publikum in den Weihnachtsstrumpf gezaubert. Der Protagonist lässt dabei Autoren zu Wort kommen, die dem Fest der Liebe mit unverblümtem Witz und Spott gegenüber treten: Vicco von Bülow alias Loriot, Heinz Erhardt, Robert Gernhardt u.v.a. Spektakulär sind die bisher ungehörten und wirklich unerhörten Interpretationen von dramatischen Balladen und bissigen Chansons, die Lüker leidenschaftlich aber auch selbstironisch am Klavier vorträgt. Martin Lüker singt, hüstelt, krächzt und spricht verschmitzt am Klavier - was die Wunderkerze hergibt!
Foto: Andreas Berthel. Abdruck honorarfrei bei Namensnennung.